Music News

Die Krise des Musiklabels

 

Als Douglas Greed ist Mario Willms fester Bestandteil des äußerst sympathischen Freude am Tanzen-Umfeldes, das nicht nur durch hervorragende Releases Jena zu einem unverzichtbaren Teil der deutschen Techno-Szene gemacht hat, sondern auch durch unprätentiöses Auftreten ein angenehmer Gegenpol zu hysterisch-beknacktem Ibiza-Techno-Vip-Gepose ist.
Mario Willms hat neben seiner DJ und Produzententätigkeit an der Bauhausuniversität Weimar Mediengestaltung studiert und im Rahmen dieses Studiums eine Masterarbeit zum Thema “Die Krise der Musiklabels” verfasst. In Form einer Radiosendung haben ihm diverse “DJs, Produzenten, Labelbetreiber, Journalisten und Titanen des Nachtlebens” Einblick in ihre Arbeit und den Umgang mit veränderten Marktstrukturen gegeben.

 

Watergate Compilation 06 by dOP



dOP stehen für “deep, organic & from Paris”. All diese Elemente sind auch im neuen Watergate-Mix der drei Franzosen zu hören. Nachdem zuvor Konrad Black, Sebo K, Ellen Allien, Sascha Funke und Onur Özer die Regler für das Watergate strapaziert haben, liefern dOP nun für die sechste Ausgabe einen Mix, der eigentlich gar kein Mix im eigentlichen Sinne ist.

 

 

Cocoons “Party Animals 2010″

Nach dem zehnjährigen Jubiläum im letzten Jahr und einer unvergesslichen Saison, geht es für die Cocoon-Jungs um Sven Väth in wenigen Wochen  ins elfte Jahr auf Ibiza. Auch dieses mal wollen die absoluten Vorreiter der Insel in Sachen Programm, Qualität und Feeling eins drauf legen… so wie sie es die letzten zehn Saisons bereits gemacht haben.
Unter dem Motto “Party Animals 2010″ wird dieser Tage auf der gleichnamigen Homepage Tag für Tag das diesjährige Programm verraten. So startet die elfte Saison mit dem Opening am 14.Juni mit Sven Väth, Matthias Kaden, Ricardo Villalobos und Cassy. Gefeiert wird wie jedes Jahr immer Montags =)

 

Neues Album von Reboot

 

Nach seinen EPs auf Cadenza und Below folgt nun endlich das erste Album von Frank Heinrich aka Reboot. “Shunyata” soll am 3.Juni - etwa einen Monat nach seinem Besuch zu Himmelfahrt 2010 in Gebesee - auf Cadenza Records veröffentlicht werden. Was soll Shunyata bedeuten? Das Wort ist ein zentraler Begriff im buddhistischen Dharma und bedeutet, dass alles frei von Dauerhaftigkeit und frei von Nichtexistenz ist. Der Begriff der Shunyata leitet sich unmittelbar aus der buddhistischen Lehre vom „Nicht-Selbst“ ab.

 

Making Contact DVD


 

Making Contakt

2008 feierte Minus seinen zehnten Geburtstag mit  “Contakt”. Eine um die Welt tourende Show zwischen Konzept und Improvisation, mit den Top-Acts des Labels und mit amtlichen Visual-Künstlern.  Nun kommt die DVD auf den Markt: „Making Contakt – The Documentary“. Neben der Show gibt es noch viele Extras wie den Soundtrack auf CD, Fotos und ein Contakt Special ’09. die Aufnahmen sind fortwährend unterlegt mit Audiokommentaren der beteiligten Künstler, der Crew oder von Freunden. Eine spannende Dokumentation, die natürlich auch von Tour-Ort zu Tour-Ort immer neue Aspekte und Wendungen hervorbringt.

 

 

Tresor-Doku online


 

Tresor-Doku “SubBerlin” online

SubBerlin ist ein Film von Tilman Künzel, der sich mit der Geschichte des Tresors befasst. Von den Anfangstagen bis zur Schließung 2005. Ohne Zweifel zu damaligen Zeiten der Achspunkt zwischen Detroit und Berlin. Die Konjunktur der Technofilme reisst also nicht ab. Weiter gehts in der Zeitmaschine der frühren Rave-Tage, wo noch alles dunkel und underground war.

 

 

 

CHAPEAU CLAQUE auf Tour

 

CHAPEAU CLAQUE - Fabelweiß

Gemütlich wird es am 27.12 im Erfuter Presseklub.
Mademoiselle Chapeau wird mit ihrer Band die Bühne betreten und noch einmal "Zum Tanz" aufrufen.
Nach dem erfolgreichen sechsten Platz beim Bundesvision Songcontest haben sich Chapeau Claque in diesem Jahr auf einer eigenen Deutschland- und einer großen Festivaltour in viele Herzen gespielt. Auch von hier soll es im Frühjahr neue Töne geben.
Doch zunächst sieht man sich bei Schummerlicht zur Weihnachtsnachfeier.

 

 

 

Fabric 49 by Magda

Fabric 49

Am 16. November lieferte uns The Fabric bereits die nächste Compilation. FABRIC 49. Gemixt von der geliebten Frau Magda. Die Dame besticht durch ihren unverkennbaren Sound der eine Mischung von Chicago House, Detroit Techno, Minimal und Electro ist. Also sicherlich ein Prunkstück auf das wir uns freuen können, wie uns auch die düstere Trackliste verraten lässt...

 

 

Watergate Compilation 4


 

Watergate Compilation 4

Der Berliner Club-Compilation-Wettstreit geht in eine neue Runde. Das Watergate legt jetzt Ausgabe 04 vor. Am Mixer durfte sich dieses Mal Mobilee-Artist Sebo K austoben. Der pflegt mit seinen DJ-Sets und Releases seit Jahren ein deepes Soundverständnis, das immer auch eine Hommage an die Wurzeln von House und Techno in Chicago und Detroit ist. Sein für "Watergate 04" eingespieltes Set macht da keine Ausnahme. Zum Glück schließlich hat Sebo K bereits vor zwei Jahren mit "Back Up Vol. 1" die Marschrichtung vorgegeben.

 

 

Marek Hemmann's erste LP


 

In Between

Die erste LP ist immer ein Grund zu Feiern, und mehr noch auch ein Grund für freudige Erwartung (auf mehr): nun also, Respekt Leute, denn es naht die Doppel-Premiere: die erste LP von Marek Hemmann, dem vielseitigsten Elektrotüftler diesseits der Saale, und ebenso der erste CD-Longplayer aus dem Hause FAT!
Wir wissen, Marek Hemmann ist sowohl solo als auch als Teil eins des kongenialen Duos Hemmann & Kaden seit Jahren fester Bestandteil der neuen House- und Technoszene, gleichermaßen als Produzent wie auch als Liveact. Die gesammelten Veröffentlichungen belaufen sich inzwischen auf Dutzende, die unzähligen Remixaufträge für Kollegen von Trentemöller bis Monika Kruse gar nicht mitgerechnet. Und nach der letzten EP, dem floorstürmenden Gemini, war klar, die Zeit ist reif, auf also zum abendfüllenden Gesamtkunstwerk.
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Meltdoku



Es ist ein Phänomen unserer Zeit, dass bereits in der Gegenwart am Mythos gestrickt wird, scheinbar möchte man jetzt schon die Bilder für den nostalgischen Abend in 10 Jahren liefern und das Legendäre beschwören. Die Blaupause für Festivalfilme war der brillante Full Metal Village von Cho Sung-hyung, der beim Metal-Festival in Wacken zeigte wie ein norddeutsches Dorf ein ganzes Wochenende im Zeichen des langhaarigen Biertrinkens steht.

Nun ist mit dem Melt! auch das größte deutsche Indie- und Electrofestival zu filmischen Ehren gekommen, der Filmemacher Eric Siebert hat eine Doku produziert, die seit dem 1. Oktober, für kurze Zeit unter meltdoku.de online zu sehen ist, danach wird eine abgespeckte 22-Minuten-Version auf n-tv ausgestrahlt. Der Trailer sieht nett aus, durch geschickten Schnitt gibt’s noch mal Euphorie für alle, die obligatorischen Zeitraffersequenzen dürfen natürlich auch nicht fehlen, allerdings bleibt zu hoffen, dass der Film mehr bietet als völlig begeisterte Künstler und völlig begeisterte Besucher und völlig begeisterte Melt-Mitarbeiter, die in Dokulänge ihr Festival bewerben.

 

 

Wighnomy Brothers trennen sich


 

Nach 17 Jahren entschließt das DJ Duo WIGHNOMY BROTHERS sich aufzulösen. Sie werden zusammen noch bis zum 31.12. diesen Jahres zusammen spielen.
Danach wird Sören als MONKEY MAFFIA und Gabor als ROBAG WRUHME weiterhin für euch da sein.
Wighnomy´s: Wir bedanken uns bei allen die uns die ganzen Jahre hinter, neben und vor den Plattenspielern die Treue gehalten haben. Wir danken für unvergessliche Momente auf den Tanzflächen dieser Welt und sagen nun "good bye and take care!"

 

 

VILLALOBOS - der Film


 

In den letzten Jahren haben sich eine ganze Reihe von Dokumentationen mit dem Sujet Techno und Feiern auseinandergesetzt. Manachmal war die Herangehensweise induktiv und persönlich; der Fokus auf Berlin und die individuellen Erfahrungen von Ravern, DJs und Produzenten und deren Erfahrungshorizont gerichtet, wie bei Feiern, Speaking In Code oder An einem Sonntag in Berlin. Der Film We Call It Techno unserer beiden geschätzen Slices-Kollegen Maren Sextro und Holger Wick beschäftigte sich hingegen mit den Anfangstagen des Techno und ließ die Pioniere und Protagonisten aus den früheren 90er-Jahren zu Wort kommen.

 

 

Toubi McWeird

 

 

Toubi McWeird - Wer ist der Mann unter der Maske?

Tagsüber ist Johannes Werner aus Stadtlengsfeld ein ganz normaler Student, einer wie tausend andere, könnte man denken.
Doch in seiner Freizeit und an den Wochenenden schlüpft er in eine andere Welt, hat einen anderen Namen und ist nur für eines da: seine Musik, Techno und Minimal. Unter dem Namen „Toubi McWeird“ einem breiten Publikum bekannt, hielt er lange Zeit seine private Identität geheim.Auf der Bühne sah man Toubi zumeist nur mit einer bizarren Eishockey-Maske und Kapuze auf und auch auf seiner Seite bei einer Online-Community war wenig Privates über ihn zu erfahren.

Vor einigen Wochen hat sich der 23-Jährige jedoch entschieden, seine Verkleidung abzulegen und aus dem Schatten seines Pseudonyms herauszutreten. Seine Entscheidung, sich zu „outen“, war keine schwierige Sache.
Anfangs wollte Toubi bloß ein bisschen mysteriös und geheimnisvoll sein, „eine reine Marketingsache“, wie er sagt. Doch nach und nach, so berichtet er, seien immer mehr Gerüchte um sein wahres Ich entstanden. „Irgendwann hat mich dann das Gerücht erreicht, ich hätte schon einmal im Knast gesessen, da hat es mir dann gereicht“, erklärt Toubi. Auch sei es ihm ziemlich auf die Nerven gegangen, dass ihn viele Leute bloß angesprochen und angeschrieben hätten, weil sie unter der Maske jemand ganz anderen vermuteten. „Mein Image war ziemlich draufgängerisch und stylisch, viele dachten auch, dass ich Drogen nehme und das fanden sie leider toll. Als sie festgestellt haben, dass ich nicht so bin, waren viele enttäuscht.“, sagt Toubi. So zeigt er sich nun lieber, wie er wirklich ist, damit die Leute gleich wissen, mit wem sie es zu tun haben. Bereits seit dem Jahr 2000 übt sich Johannes alias Toubi im Musikmachen und Experimentieren, dabei hat er viele Genres kennengelernt und ist schließlich beim Techno gelandet. „Ich habe auch schon Hip- Hop, Trance, Chillout, Rock und Soundtracks ausprobiert, allerdings waren das immer nur Musikrichtungen, mit denen man nicht vor Leuten spielen konnte.“, berichtet Johannes. Seit 2007 gibt es offiziell das Projekt „Toubi McWeird“, dessen Bekanntheitsgrad mit der Zeit rasant angestiegen ist.

Mittlerweile tritt Toubi regelmäßig in Erfurt und Umgebung auf, wo ihn „die schönen Locations, schicken Partyleute und die klasse Stimmung“ besonders reizen. Deswegen ist er auch seit Ende 2008 zusammen mit seinen Kollegen von Joint Forces, Justin Cowley, Tobias Winkler, Florian Seifert und Tobias Abicht ein Resident-Liveact des „Klangkino“ Gebesee.

Auch in der Region Bad Salzungen ist er gerne zu Gast, zum Beispiel bei der „Freien-Klang- Kultur“ und bei „Jugendphorscht“.

Einen typischen „Liveact“, wie diese Auftritte genannt werden, beschreibt Toubi so: „Im Gegensatz zu einem DJ arbeite ich bei einem Liveact nicht mit Vinyl und spiele keine Musik von anderen Produzenten. Ich produziere alles aus meinen Auftritten selbst und bin dadurch sehr flexibel, was die Erwartungen des Publikums angeht.“ Toubis Ausrüstung beschränkt sich allerdings auf das Nötigste, seine Musik produziert er mit Hilfe eines Laptops, eines Midicontrolers, Propellerheads und einem Sequenzer. So schafft er mit kleinem Aufwand große Ergebnisse.

Seit seiner Mitgliedschaft beim „
Klangkino“ Gebesee kann Toubi auch von seinen Auftritten leben. Stolz berichtet er, dass er sein Studium der Wirtschaftsinformatik an der FH Schmalkalden mit seinen Auftritten und seinen Tätigkeiten als selbstständiger Softwareentwickler und Webdesigner finanziere, was ein besonderes Verhältnis zwischen seiner Musik und seinem Studium herstelle. Beruflich treibt es ihn allerdings nicht unbedingt in die Musikbranche; zwar will er weiterhin produzieren und neue Plattenverträge abschließen, jedoch soll Musik für ihn immer nur ein Hobby bleiben.

Mit seiner immer mehr wachsenden Fangemeinde wächst auch der Druck auf Toubi, der offen zugibt: „Manchmal nervt mich meine Bekanntheit schon, das liegt aber nicht an meinen Hörern, sondern vielmehr an mir, weil mir manchmal alles ein bisschen zu viel wird.“ Trotz der Hektik pflegt Toubi gerne engen Kontakt zu seinen Anhängern, denn „ohne sie gäbe es mich überhaupt nicht“, sagt Toubi bescheiden. Für seine Fangemeinde hat Toubi eine etwas weniger gute Nachricht, denn er möchte dieses Jahr eine längere Pause mit seinen Liveauftritten einlegen und wieder mehr Zeit im Studio verbringen. „Meine Musik soll etwas Besonderes sein, etwas, das man nicht im Laden kaufen oder jeden Tag hören kann“, erklärt Toubi. Nach seinem Studium soll es allerdings wieder weitergehen mit den Liveacts.
Bei seinen zahlreichen Auftritten hat Toubi schon so einiges erlebt und vor allem so einige Leute kennengelernt. So traf er unter anderem schon auf
Tok Tok, Soffy O, Dapayk, Wighnomy Brothers und Paul Kalkbrenner, in der Szene allesamt große Namen.
Besonders auf Himmelfahrt in Gebesee freut sich Toubi, denn dort wird er auf seine Vorbilder „
Pan Pot“ treffen, so hofft er. „Zumindest darf ich auf demselben Floor wie sie spielen, das ist etwas ganz Besonderes für mich“, erklärt er.

In zehn Jahren möchte Toubi zwar immer noch Musik machen, „jedoch nicht mehr für die Öffentlichkeit. Mir als Mensch hilft es einfach, gewisse Situationen zu verarbeiten. Eine Melodie hilft mehr, als sich tage- und monatelang Gedanken zu machen.“
Wer jetzt neugierig geworden ist und einmal eine kleine Hörprobe von Toubi genießen möchte, kann sich reinklicken:
www.myspace.com/toubimcweird

 

DeePol - A Short Mix


 

Dee Pol? Was ist Dee Pol? Etwas elektronisches?
Das DJ-Duo Dee Pol, bestehend aus Marian Lesser & Tobias Schmidt, haben sich gemeinsam der elektronischen Tanzmusik verschrieben. Dabei geht es Ihnen darum, ihren Beitrag so gut wie möglich in die Öffentlichkeit zu tragen. Angefangen hat es bei den beiden gebürtigen Thüringern im Sommer 2007 aus dem reinen Interesse, wie das so mit dem DJing funktioniert.

 
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